Meerschweinchen – Lustige Gesellen im struppigen Fell
Meerschweinchen sind gesellig lebende, tagaktive Nagetiere. Ihre Urheimat sind die Hochlagen Südamerikas.
Es gibt Meerschweinchen in verschiedenen Farbschlägen. Diese reichen von weiß, grau, beige bis zu schwarz. Ebenso kommen diese Farben kombiniert bei Schecken vor. Es gibt sie zwei- oder dreifarbig. Außerdem existieren alle Farben in verschiedenen Haarformen, z. B. bei Glatthaar, Wirbel-, Rosetten- oder Angorameerschweinchen.
Meerschweinchen sollten immer mindestens paarweise gehalten werden.
Da Meerschweinchen im Gegensatz zu anderen Tieren kein Vitamin C körpereigen synthetisieren können, ist tägliches Grünfutter sehr wichtig. Sie sollten auch regelmäßig Auslauf erhalten, damit das Bewegungsbedürfnis befriedigt werden kann. Da die Nagezähne ständig weiterwachsen, ist harte Nahrung zur Abnutzung nötig, hier eignen sich auch frische Zweige von Obstbäumen zum Knabbern. Fertige Futtermischungen als Grundfutter sowie Knabberartikel oder Snacks, daneben Grünfutter wie Löwenzahn, Petersilie, Möhrenkraut und Möhren, Apfelstücke etc. Heu ist als Ballaststofflieferant sehr wichtig und darf nie fehlen.
Ursprünglich waren Meerschweinchen Höhlenbewohner, sie benötigen daher zum Schlafen unbedingt ein Häuschen, in welches sie sich auch gerne bei vermeintlicher Gefahr zurückziehen.
Meerschweinchen kommen erst nach einer Tragzeit von zwei- bis zweieinhalb Monaten zur Welt. Die Jungtiere sind von Geburt an sehend und behaart, haben Zähne und können schon nach wenigen Stunden alleine fressen.
(Quelle: hela Garten Meister 017-02)
Meerschweinchen machen Luftsprünge
Manchmal machen Meerschweinchen wilde Bocksprünge oder drehen sich um die eigene Achse. Sorgen müssen sich Besitzer nicht machen, die Luftsprünge gehören zum normalen Verhalten. Wahrscheinlich können die Tiere das Springen nicht bewusst steuern, sagt Kleintierexpertin Christine Wilde. Die Tiere reagieren unbewusst auf äußere Reize, die Muskeln ziehen sich zusammen und verursachen den Luftsprung. Manchmal überdeckt das Verhalten Unsicherheit oder Stress. Das kann passieren, wenn mehrere Meerschweinchen in einem Gehege zusammenleben. Erinnern die Luftsprünge an eine Zuckung, die den Körper durchläuft und fiept das Tier viel, kann dies auf Schmerzen hinweisen. In diesem Fall sollten Besitzer das Verhalten beim Tierarzt abklären lassen.
(Quelle: Trierischer Volksfreund vom 19.09.2017)
Die 20 häufigsten Giftpflanzen
Zimmerpflanzen schaffen eine wohnliche Atmosphäre und ein angenehmes Raumklima. Doch viele der meist tropischen Schönheiten enthalten ungeahnte starke Gifte.
- Amaryllis – Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Apathie, Zitterkrämpfe
- Aloe Vera – Verdauungsstörungen, Durchfall
- Alpenveilchen – Magenbeschwerden, Brechdurchfall
- Azalee – Herz-Kreislauf-Kollaps, Apathie, Erbrechen, Koma
- Baumfreund – Unwohlsein, starke Reizungen der Haut- und Schleimhäute
- Caladium – Bauchbeschwerden, Zittern, Krampfanfälle, Atemstillstand, Tod
- Calla – Bauchbeschwerden, Zittern, Krampfanfälle, Atemstillstand, Tod
- Chilli – Erbrechen, evtl. Tod
- Chrysanthemen – Durchfall, Erbrechen, Gleichgewichtsverlust
- Efeu – Brechdurchfall, Kopfschmerzen, erhöhte Pulsfrequenz, Hautreizungen
- Efeutute – Brechdurchfall, Schleimhautreizungen
- Einblatt – Verätzung der Schleimhäute
- Kalanchoe – Bauchbeschwerden, Zittern, Krampfanfälle, Atemstillstand, Tod
- Lilien – Inappetenz (Appetitlosigkeit), Erbrechen, Apathie
- Mistel – Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen
- Palmfarn – blutige Brechdurchfälle, Leberschäden, Koma
- Tulpen (auch Tulpenzwiebeln) – Durchfall, Erbrechen, Bauchkrämpfe
- Rizinus – Schleimhautreizungen, Schädigung von Magen, Darm, Leber, Nieren, Erbrechen, Krämpfe
- Strahlenaralie – Schleimhautreizungen, Appetitlosigkeit, Brechdurchfall
- Weihnachtsstern – Verätzung der Schleimhäute
(Quelle: Trierischer Volksfreund haus.tier.zeit. vom 18.12.2017)